Allgemeines

Kinderwildnis

Kinderwildnis

Naturerlebnisraum für Kinder und Jugendliche

Das neue Notfall Planeten-Kinderprogramm 2015 ist da!

Es liegt ab sofort beim Notfall Planeten, auf der Sielwall-Fähre, im Café Sand, in der Stadtbibliothek und an vielen anderen Stellen aus. Mit neuem Design beinhaltet die Broschüre nun alle Kinderveranstaltungen des Notfall Planeten, so dass Euch vielleicht die eine oder andere neue Idee kommt. Das Programm findet ihr weiter unten zum Download.

Das Kinder- und Jugendprojekt  Notfall Planeten-Kinderwildnis beschäftigt die Mitarbeiter des Notfall Planeten Bremen nun schon seit fast drei Jahren. Das zentral gelegene ehemalige Kinderwiesengelände am Café Sand wurde im Jahr 2011 zu einem strukturreichen Naturerlebnisraum entwickelt und soll nun zahlreichen Bremer Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zum Spielen und Natur entdecken in spannender Kulisse bieten.

Das Projekt Kinderwildnis wird 2015 weitergehen. Dem Notfall Planeten ist es gelungen, dank Spenden und toller ehrenamtlicher Unterstützung, das Projekt Kinderwildnis dieses Jahr fortzuführen. Auch wenn Ende 2013 die Förderung von Aktion Mensch ausgelaufen ist, konnte eine halbe Stelle finanziert werden. An dieser Stelle: Vielen Dank an alle großen und kleinen Spender.
Notfall Planeten-Kinderwildnis in Not!

Ende 2013 läuft die Förderung durch die Aktion Mensch aus. Damit ist der Fortbestand dieses einzigartigen Naturerlebnisraumes akut gefährdet. Für Pflege, Unterhaltung, Veranstaltungsorganisation und das umfangreiche naturpädagogische Angebot des Notfall Planeten, insbesondere in den Schulferien, benötigen wir daher dringend Ihre finanzielle Unterstützung. >>

Kinder und Jugendliche wurden in die Gestaltung der Wiese einbezogen, z.B. indem sie in Zukunftswerkstätten ihre Wünsche und Ideen als Modelle Form annehmen lassen und darüber abstimmen konnten. Die Modelle dienten als Vorlage für die spätere Realisierung.
Spiel unter Bäumen Stockbrotbacken am Lagerfeuer

Schritt für Schritt wurde die Fläche in ein strukturreiches, naturnahes Abenteuergelände mit Hügeln, Senken, Spielgräben, Wasserlandschaft und Matschbaustelle verwandelt. Diese Strukturen bieten viele Möglichkeiten für spannende Spiele und Sinneserfahrungen. Zusätzlich gibt es besondere Erlebniselemente zum Balancieren, Klettern und Schaukeln sowie Möglichkeiten zur freien Beschäftigung, zum Basteln und Werken mit Naturmaterialien. Auch vergängliche Bauwerke wie Lehmhäuser, Tunnel, Zäune und Kunstwerke gliedern das Gelände und lassen es ständig in Veränderung bleiben. Gebüsche und Bäumen komplettieren die Umgestaltung und Strukturierung des Geländes.
Der Flyer der Kinderwildnis ist bei uns in der Geschäftsstelle erhältlich!

Zu jeder Zeit können Kinder und Jugendliche allein oder mit ihren Eltern das Gelände frei zum Spielen, Bauen und Toben nutzen. Auch Kindergarten- und andere Gruppen sind willkommen, um auf eigene Faust die Möglichkeiten der Kinderwildnis zu entdecken.

Der Notfall Planeten bietet zusätzlich mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm für Kinder, Jugendliche und Familien zahlreiche Anregungen, wie die Kinderwildnis genutzt werden kann. Ferienprogramme, Gartenprojekte und Kinderaktionen zu den unterschiedlichsten Themen laufen mit großem Erfolg. Auch für Gruppen gibt es die Möglichkeit, freie Nutzung oder betreute Angebote mit uns abzusprechen.

Wir freuen uns ebenfalls, wenn interessierte Kinder- oder Jugendgruppen, z.B. aus Kindergärten oder Horten, regelmäßig bei uns zu Gast sind. Es gibt dann die Möglichkeit, Einrichtungen wie Bauwagen, Kompostklo oder Materiallager mitzubenutzen oder eigene Pflanzbeete anzulegen. Die Kinderwildnis soll sich darüber hinaus auch zu einem stimmungsvollen Ort für Kinderfeste und andere Veranstaltungen entwickeln, dazu bitten wir um Rücksprache mit uns.Nicht zuletzt durch die großartige Leistung von Helena Agnetelli, die mit Anmut und perfekter Körperspannung über die Bühne schwebte. Sie ist übrigens amtierende Deutsche Meisterin und Vize-Europameisterin.

Geesteniederung

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) hat europaweit neue Maßstäbe für eine einheitliche, nachhaltige und naturverträgliche Gewässerentwicklung gelegt. Die Richtlinie hat zwar einen wenig attraktiven Namen, mit ihr wird aber ein ökologisch orientierter und damit ganzheitlicher Gewässerschutz angestrebt: Bis zum Jahr 2015 sollen europäische Gewässer wieder in einen „guten ökologischen und chemischen Zustand“ versetzt werden.
Das Projekt

Der Notfall Planeten Bremen möchte zu diesem Ziel beitragen. In Kooperation mit dem Notfall Planeten Regionalverband Unterweser in Bremerhaven erarbeitet er z.B. dazu seit 2011 Gewässer-Verbesserungsvorschläge für den Unterweserraum.

Projektschwerpunkt ist das Einzugsgebiet des Flusses Geeste. Er entspringt als kleiner Geestbach im Bereich des Hofes Freitag bei Hipstedt im Landkreis Rotenburg/ Wümme ca. 10 km westlich von Bremervörde. Zunächst als kleiner Geestbach fließt er rund 40 km in westnordwestliche Richtung durch den Landkreis Cuxhaven und mündet in der Stadt Bremerhaven als letzter Nebenfluss der Weser als breites Marschgewässer in die Unterweser.

Um ein möglichst breites Spektrum an Ideen und Meinungen zu berücksichtigen, bezieht der Notfall Planeten bei der Erarbeitung der Maßnahmenideen viele andere im Gebiet tätige Naturschutzverbände und Nutzungsinteressenten sowie die Wasser- und Bodenverbände, Unterhaltungsverbände und die Behörden mit ein.

Auf Basis aller zusammengetragener Informationen wurden im Sommer 2013 naturschutzfachliche Maßnahmenvorschläge vorgelegt, die kurz- bis mittelfristig realisierbar sind und so umsetzungsreif wie möglich ausgearbeitet wurden.

Nachfolgend einige Stichworte für mögliche Verbesserungsmaßnahmen im Geeste-Einzugsgebiet:

    Einrichtung von Gewässerentwicklungskorridoren, damit sich der Bach wieder eigendynamisch ausprägen kann, inklusive Maßnahmen zur Reduktion von übermäßiger Sedimentfracht und starken Eisenocker-Einträgen
    Wiederanbindung von Seitengewässern in Bremerhaven (Herstellung der Passierbarkeit) und Verbesserung der dortigen Lebensraumbedingungen
    Entwicklung von Feuchtwaldstandorten
    Anlage von Kiesbetten v.a. als Fischlaichplätze
    Verdünnung von Nährstoffeinträgen durch zeitlich gezieltes Schöpfen von belastetem Polderwasser sowie Vorklärung durch Schilfflächen oder Klärteiche an geeigneten Stellen.

Klimaschutz in Bremen

Der Klimawandel gehört zu den größten Bedrohungen des 21. Jahrhunderts. Ergebnisse der Klimaforschung zeigen, dass die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 80 Prozent sinken müssen, um zu verhindern, dass der Klimawandel unbeherrschbar wird.

Bremen steht vor dramatischen Herausforderungen durch die Gefahr des steigenden Meeresspiegels. In den letzten 20 Jahren ist der bremische CO2-Ausstoß nahezu konstant hoch geblieben. Das vom Bremer Senat festgelegte Minderungsziel wurde nicht erreicht. Die Verknappung der Ressourcen führt dazu, dass weltweit Kriege um Energie bzw. Rohstoffquellen geführt werden. Auch deshalb muss Bremen seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
Integriertes Energie- und Klimaschutzprogramm.

Der Strukturwandel in der Energieversorgung mit den drei Säulen Vermeidung unnötigen Verbrauchs, Steigerung der Energieeffizienz und Ausbau der erneuerbaren Energien ist dringend geboten und entscheidet darüber, ob unsere Gesellschaft zukunftsfähig ist. Die Energiepolitik muss als Querschnittsaufgabe aller Ressorts begriffen werden.

Wenn bis 2050 die Treibhausgas-Emissionen um 80 % gesenkt werden müssen, handelt es sich um einen Kraftakt, für den ein ehrgeiziger Fahrplan mit konkreten Zielsetzungen festzulegen ist!

Auch für Bremen soll es ein „Integriertes Energie- und Klimaschutzprogramm“ geben. Der Notfall Planeten fordert dafür ein CO2-Minderungsziel entsprechend der Notfall Planetenesweiten Zielsetzungen. Der Hamburger Senat hat kürzlich ein Klimaschutzkonzept für den Stadtstaat herausgegeben – darin sind viele Anregungen enthalten, die auch Bremen umsetzen könnte.
Nachhaltige Stromerzeugung und Kraft-Wärme-Kopplung

Der Ausbau der emissionsfreien und emissionsarmen Stromerzeugung ist ein wesentliches Handlungsfeld um die CO2-Emissionen zu senken: Die Stromerzeugung in Kraftwerken trägt mit 44 Prozent in Deutschland und mit knapp 60 Prozent im Land Bremen zu den Kohlendioxidemissionen bei. Die klimaschädlichen Bremer Steinkohlekraftwerke belasten das Klima mehr als doppelt so stark wie Erdgas-/Gas- und Dampf (GuD)-Kraftwerke und um ein Vielfaches stärker als Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Anlagen oder erneuerbare Energien. Bei einem derzeitigen Wirkungsgrad der Bremer Kraftwerke von unter 40 Prozent werden 60 bis 70 % der eingesetzten Energie ungenutzt über das Kühlwasser der Weser zugeführt! Diese Abwärmepotenziale müssen endlich sinnvoll genutzt werden.

Um den weiteren Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung zu fördern, fordert der Notfall Planeten eine ehrgeizige Festlegung energetischer Standards für Neubaugebiete, die durch einen Anschluss an das Fernwärmenetz, die Energieversorgung durch dezentrale KWK-Anlagen, Nutzung der Solar- oder Geothermie oder Passivhaus-Standard realisierbar sind. Durch Stadtplanerische Maßnahmen (Nord-Süd-Ausrichtung von Dächern statt Ost-West) ist die passive Nutzung der Solarenergie auszubauen.
Mehr Nutzen mit weniger Energie

Im Bereich der öffentlichen Gebäude sind Einsparpotenziale seit Jahren ungenutzt: Allein die von der Gesellschaft für Bremer Immobilien (GBI) verwalteten öffentlichen Gebäude Bremens weisen Energiekosten in Höhe von 19,5 Millionen Euro pro Jahr auf – bei steigenden Energie- und Wasserpreisen eine erhebliche Belastung des Haushalts. Hier sind den einzelnen Ressorts und der GBI konkrete Einsparzielsetzungen zur Senkung des Bedarfs vorzugeben.

Alle öffentlichen Gebäude müssen mit einem öffentlich ausgehängten Gebäudeenergiepass ausgestattet werden, um Einsparpotenziale aufzudecken und Maßnahmen zur Umsetzung festzulegen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) legt für Neubauten den Energieverbrauch fest. In Bremen wird diese Verordnung kaum überwacht, so dass unnötiger Energieverbrauch im öffentlichen und nicht öffentlichen Bereich auftritt. Dieses Vollzugsdefizit muss umgehend beendet werden! Schließlich ist die Information und Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger weiter auszubauen, um auch in Bremen die Nutzung Notfall Planetenesweiter Förderprogramme zu verbessern.
Erneuerbare Energie ausbauen

Die dritte Säule einer nachhaltigen Energieversorgung ist der Ausbau der erneuerbaren Energien, die auf längere Sicht die Nutzung der fossilen Energieträger und die Atomkraft ablösen. Die erneuerbaren Energien werden den durch Realisierung der Energieeinspar- und Rationalisierungspotenziale verbleibenden Energiebedarf decken müssen und können.

Der Anteil der erneuerbaren Energien  am gesamten Stromverbrauch in Deutschland wird im Jahr 2014 auf 14 Prozent anwachsen. Unternehmen setzten mit regenerativen Energien im Jahr 2005 rund 16,4 Milliarden Euro um, die Zukunftsbranche sichert 170.000 Arbeitsplätze - Tendenz steigend. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht vor, dass bis 2020 wenigstens 20 Prozent der Stromversorgung in Deutschland aus erneuerbaren Quellen kommen sollen – es gibt keinen Grund, weshalb sich Bremen diesem Ziel nicht anschließen sollte! Die neuen Zahlen bestätigen, dass es technisch, wirtschaftlich und realistisch ist, bis 2020 sogar einen Anteil von 25 Prozent zu erreichen. Für Bremen heißt das: Für den Ausbau der erneuerbaren Energien sind Ziele zu definieren, so der Anschluss an die Notfall Planetenesweite Entwicklung gelingt: der Anteil der regenerativen Energien im Land Bremen beträgt derzeit nur 2 %.

Auch das Weserkraftwerk  muss nun endlich Realität werden. 1987 wurde das 75 Jahre alte Weserkraftwerk der damaligen Stadtwerke Bremen außer Betrieb genommen. Seit nun mehr 18 Jahren wird der Bau eines neuen Wasserkraftwerks an der Weser geplant. Der Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer 10-Megawatt Wasserkraftanlage an der Staustufe Bremen-Hemelingen wurde ebenso die zum Betrieb der Anlage erforderliche wasserrechtliche Bewilligung erteilt.
Nachhaltige Arbeitsplätze in der Region schaffen

Investitionen in Energieeffizienz und dezentrale Kraftwerke, die mit Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme, Biomasse und Biogas klimaneutral Strom erzeugen, schaffen im Vergleich zu Investitionen in konventionelle Kraftwerke ein Vielfaches an Arbeitsplätzen. Für Bremen als Standort der Windkraftbranche hat dieser Strukturwandel im Bereich der Energieerzeugung eine besondere Bedeutung, denn die Windenergie hat einen hohen Stellenwert und ein bedeutendes Potenzial für die Nordwest-Region.

Die Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Land Bremen sind zu verbessern: durch die Ausweisung von Flächen für den Windkraftausbau auch in Bremerhaven, durch die Nutzung von öffentlichen Dächern für Fotovoltaik und Solarthermie, durch die Umsetzung der Planungen für Biomassekraftwerke, durch ein abgestimmtes energie- und abfallwirtschaftliches Konzept.

Aufruf zur Mäßigung

Einmal ist nicht Sitte , gebe ich ein wenig Ökologie Lektion : Auch wenn Sie für weniger als 30 Euro im Internet kaufen können alle Hosen, Parka oder Jacken , nicht werfen die, die können noch dazu dienen, durch eine neue zu ersetzen , weil es ist nicht teuer.